Um das einzigartige Klangerlebnis einer Klangschale genießen zu können, ist die richtige Anwendung entscheidend. Die Klangschale an sich, ihre Platzierung, die Anschlagtechnik, die Wahl des Schlägels, der Raum – all das wirkt sich auf die Intensität des Klangs aus. Hier geben wir dir ein paar Tipps, wie du das volle Klangspektrum deiner Klangschale ausnutzen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Anschlagen oder Anreiben der Klangschale benötigst du einen Schlägel oder Reiber.
  • Halte die Schale beim Anschlagen mit der flachen Hand oder platziere sie auf einer weichen Unterlage.
  • Je besser die Qualität der Schale, desto mehr Obertöne hörst du und desto länger klingt die Schale nach.
  • Das Anreiben erfordert etwas mehr Übung als das Anschlagen.
  • Klangschalen kommen häufig im Rahmen von Klangmeditationen und Klangmassagen zum Einsatz.

Vorbereitung: So entsteht der richtige Klang

Wenn du zuhause mit einer Klangschale Ruhe und Entspannung finden willst, ist der wichtigste Gegenstand, den du brauchst, natürlich die Klangschale. Es gibt viele unterschiedliche Klangschalenarten – informiere dich am besten vor dem Kauf, welche die richtige für dich ist. Eine einzelne Klangschale ist für die Eigenanwendung zunächst völlig ausreichend. In einigen Fällen kann es auch sinnvoll sein, mehrere Klangschalen zu verwenden. So kann man unterschiedliche Töne erzeugen, die sich auf harmonische Weise gegenseitig ergänzen. Mehrere verschiedene Instrumente benötigst du zum Beispiel, wenn du mit der Klangschale unterschiedliche Chakren ansprechen willst.

Ein weiteres wichtiges Element für deine Klangmeditation ist der Schlägel (wird auch Klöppel oder Mallet genannt). Hiermit schlägst du die Klangschale an und bringst sie so zum Schwingen. Informiere dich in unserem Ratgeber auch über die unterschiedlichen Schlägelarten. Die Wahl des Klöppels kann den Klang der Schale nämlich erheblich beeinflussen. Probiere im Zweifel verschieden Schlägel aus, um ein Modell zu finden, bei dem dich der Klang überzeugt.

Anfängern empfehlen wir einen weichen und einen harten Filzschlägel. Der weiche hess klangkonzepte Schlägel eignet sich für das Erzeugen von eher tiefen Tönen, die unter anderem für den Unterleib gut sind. Der harte hess klangkonzepte Schlägel erzeugt eher höhere Töne, die den Herz- und Kopfbereich ansprechen.

Anleitung: Wie schlage ich eine Klangschale richtig an?

Zum Anschlagen nimm die Klangschale auf die flache Hand und achte darauf, dass Handfläche und Finger dabei gerade ausgestreckt sind. Wichtig ist, dass der Rand der Schale möglichst frei und unbehindert schwingen kann. Wenn du die Klangschale am Schalenrand festhältst, wird die Schwingung und somit auch der Klang gestoppt.

Alternativ kannst du die Schale auf ein Klangschalenkissen oder auf einer glatten, weichen Unterlage wie einem Teppich oder einer Decke platzieren. Durch diese Positionierung wird die Schwingung der Schale minimal eingeschränkt und die Schale kann lang und frei klingen.

Platzierung der Klangschale

Hier kann deine Klangschale platziert werden:

  • auf der flachen Hand
  • auf einem Klangschalenkissen
  • auf einem Teppich
  • auf einer Decke

Der Schlägel wird parallel zum Rand der Schale gehalten und kurz dagegen geschlagen. Schon während der Berührung ziehst du ihn wieder zurück. Achte darauf, dass du nicht von oben oder schräg auf den Rand schlägst. Die Schwingung entfaltet sich durch die Form der Schale und erzeugt einen durchdringenden Klang.

Was du beim ersten Anschlagen hörst, ist die Grundfrequenz deiner Klangschale. Je nach Schale sind auch noch Obertöne hörbar. Je mehr Obertöne und je intensiver diese sind, desto reicher ist das Klangspektrum der Schale. Auch die Dauer des Klangs ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Anleitung: Wie reibe ich eine Klangschale an?

Anstatt die Klangschale anzuschlagen kannst du sie auch anreiben. Dazu fährst du mit einem Reiber kreisförmig am Rand entlang und bringst die Schale so in Schwingung. Du musst dabei nicht viel Druck ausüben. Irgendwann entsteht ein singender Ton, der kräftiger wird, je länger man reibt. Mit verschiedenen Schlägeln können hohe und tiefe Grundtöne erzeugt werden.

Für diese Technik braucht man etwas mehr Übung und Geduld. Mit dem richtigen Maß an Geschwindigkeit und Druck kannst du das Klangbild verfeinern.

Um den Ton zu vertiefen, schlage die Schale vor dem Reiben einmal an.

Klangschalen-Anwendung bei Klangmeditationen

Wenn dein Ziel ist, mit einer Klangschale Stress abzubauen und Ruhe zu finden, solltest du die Klangmeditation ausprobieren. Dazu ist es wichtig, dass du dich mit deiner Schale bereits vertraut gemacht hast und weißt, wie du sie platzierst und anschlägst. So musst du dich während der Meditation nicht mehr auf die Handhabung konzentrieren.

Vorbereitung des Platzes

Wenn du dich sicher im Umgang mit deiner Schale fühlst, bereite einen Platz für die Meditation vor. Dieser kann sich in einem Raum oder auch draußen befinden. Üblicherweise stellt man die Klangschale für eine Meditation auf dem Boden ab. Sorge für einen ebenen, weichen Untergrund. Auf Gras empfiehlt sich eine Unterlage, damit die Schwingung nicht durch die Halme gedämpft wird.

Für Ruhe sorgen

Wichtig ist vor allem, dass an dem gewählten Ort Ruhe herrscht. Schalte das Handy und andere Geräuschquellen aus. Um bequem zu sitzen, kannst du eine Yoga-Matte oder einen Teppich auf den Boden legen. Die Klangschale solltest du gut von deiner Sitzposition erreichen können.

Meditation einleiten

Nun kannst du mit der Meditation beginnen. Diese läuft ähnlich wie andere Meditationsformen ab, im Sitzen mit geradem Rücken und geschlossenen Augen. Konzentriere dich auf deine Atmung. Wenn du innerlich zur Ruhe gekommen bist, nimmst du deinen Schlägel und schlägst damit sanft gegen die Klangschale. Versuche, deine Augen dabei geschlossen zu halten. Erlebe den intensiven Klang und konzentriere dich ausschließlich auf den Ton und die Schwingung. Du kannst den Ton auch leise mitsummen oder dir vorstellen, wie die Schwingungen deinen Körper durchströmen.

Bestimmte Körperregionen ansprechen

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du dich bewusst auf eine bestimmte Region deines Körpers konzentrierst und erlebst, wie der Klang dort wirkt. Experimentiere selbst ein wenig und finde heraus, was dir gut tut. Mit einer Klangschale fällt es vielen Menschen leichter zu meditieren, weil sich das Gehirn auf den Klang konzentrieren kann und störenden Gedanken fernbleiben.

Klangschalen-Anwendung bei Klangmassagen

Eine weitere häufige Anwendung von Klangschalen erfolgt im Rahmen von Klangmassagen. Hierbei werden speziell dafür entwickelte Klangschalen, die Peter Hess® Therapieklangschalen, gezielt auf den bekleideten Körper positioniert und behutsam angeklungen. Für diese Methode ist eine zweite Person erforderlich, die die Klangmassage durchführt.

Das Besondere an der Klangmassage ist, dass Hören und Fühlen gleichermaßen angesprochen werden. Während die harmonischen Klänge den Geist beruhigen, breiten sich die feinen Vibrationen, die von der schwingenden Klangschale ausgehen, nach und nach im Körper aus. So kann sich eine tiefe Entspannung einstellen.

 

“Bei einer Klangmassage entstehen Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit – eine ideale Voraussetzung für Regeneration und zur Förderung der Gesundheit, für Problemlösung und Lernen.”

Peter Hess

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